Labrador vom Roosgoorn

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Labrador vom Resebergweg

Vorbereitung des neuen Heims:


Nutzen Sie die Zeit um rechtzeitig sich auf den neuen Einwohner vorzubereiten. Überlegen Sie sich wo der Kleine seinen Schlafplatz bekommen soll. Dieser Platz sollte möglichst in einer ruhigen Ecke der Wohnung sein. Auch der Futterplatz ist wichtig, das Welpe ungestört fressen kann. Räumen Sie die Bude auf!!! Nein ich will nicht damit sagen das Sie schlampig sind, aber ein Welpe eröffnet was Ordnung betrifft ganz neue Dimensionen. Zimmerpflanzen, Schuhe, Klopapierrollen einfach alles was für den Welpen von Interesse ist, was nicht zerstört werden soll und was den Welpen schaden könnte muss vor dem Welpen außer Reichweite gebracht werden. Wir fanden es furchtbar niedlich das die kleine Lotte immer mit der Nase in Frauchens Schuhen geschlafen hat. Nur irgendwann hat sie die guten Schuhe geschreddert. Frauchen war nicht gerade amoused.



Dann sollten folgende Dinge angeschafft werden:

Eine Hundebox aus Kunststoff oder Draht mit Schlafdecke am besten in der Größe das der Welpe auch noch im ausgewachsenen Alter bequem darin liegen kann.

Ein Futter und ein Wassernapf. Bitte keine Blechnäpfe, die klappern beim Fressen.

Eine Leine und ein Halsband. Die Leine sollte aus Synthetik  oder Leder sein am besten eine mit zwei Karabinern die Sie auf kurz und lang stellen können. Das Halsband sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein. Beachten Sie aber das der Welpe schnell wächst.

Ein Kuscheltier. Lotte hat Ihr Schafi geliebt. Es sollte schön weich sein. Bitte keine Quitschies, dadurch wird die Beisshemmung des Hundes herabgesetzt.  Sollten Sie nur Kuscheltiere mit Quitschies bekommen setzen Sie diese mit einer dicken Nadel außer Betrieb. Ihre Hände und andere Extremitäten werden es Ihnen danken.

Ein bisschen Spielzeug. Bitte übertreiben Sie es nicht. Ein kleiner Ball und ein Beißstrick reichen fürs erste aus. Bitte fangen Sie keine Zerrspiele an. Der Hund sollte von Anfang an freiwillig die Gegenstände ausgeben. Wenn Sie zum Wesenstest gehen, und der Hund gibt nicht aus sondern zerrt, sind Sie schon durchgefallen.

Ein Stück Rinderkopfhaut zum knabbern.

Viele Züchter geben Ihnen die Ration Futter für die erste Zeit mit. Ansonsten besorgen Sie ausreichend Futter, das der Welpe beim Züchter auch bekommen hat. Bitte keine Futterumstellung in dem Alter.

Eine Familiengroßpackung Zewa Wisch und weg.  Die werden Sie garantiert brauchen.

Ein Kehrblech und eine Handlaubharke. Ideal um die Kackihaufen vom Rasen zu entfernen!

Suchen Sie sich schon eine Haftpflichtversicherung aus. Hier können Sie bei diversen Internetvergleichsportalen sich eine gute und günstige Versicherung heraussuchen. Bitte achten Sie unbedingt beim Versicherungsschutz darauf eine hohe Deckungsumme zu haben. Wichtig ist auch das bei der Versicherung kein Leinenzwang besteht und bei Rüden der ungewollte Deckakt mit versichert ist.

Dann sollten Sie sich schon folgendermaßen auf Ihren Welpen vorbereiten. Besorgen Sie ein paar Liter Apfelsaft und einige Becher Mousseochokolate. Abends wenn es dunkel wird schütten den Apfelsaft Pfützchenweise  gut verteilt in der Wohnung aus. Die Mousse legen Sie ebenfalls Häufchenweise in der Wohnung aus. Dann gehen Sie zu Bett. Irgendwann Nachts wenn Sie Durst haben oder die Blase drückt, werden Sie durch die Wohnung in Richtung Kühlschrank oder Bad barfuß oder noch besser auf Socken laufen. Sie machen wie gewohnt natürlich kein Licht an……und werden sehen das wird ein richtiger Spaß und Sie werden gleich auf die Anwesenheit des Welpen gut vorbereitet sein.


Die Babys sind da!!

Endlich ist es soweit, die Hündin hat geworfen. Jetzt kommt wieder Bewegung in die Sache. Der Züchter wird Sie ungefähr wenn die Welpen 14 Tage alt sind einladen und Sie haben die Gelegenheit viele kleine süße Hundebabys zu bestaunen. Wir waren dann beim jedes Wochenende für eine Stunde beim Züchter zur Babyschau und der Züchter hat versucht uns noch besser kennenzulernen. Es gab immer einen Kaffee und interessante Gespräche rund um den Hund. Wir haben dabei schon einiges gelernt. So ca. 14 Tage vor der Abgabe haben wir dann erfahren welcher Welpe unsere Lotte sein wird. Da war die Freude groß. Nach 8- 9 Wochen ist es dann soweit. Wir bekommen unseren Welpen mit nach Hause. Vorher wurde aber der Papierkram erledigt. Wir haben Lottes Papiere bekommen,  unter anderen den Impfpass und die Formulare für die HD und ED Röntgenuntersuchung. Das letztere ist für den Züchter wichtig, denn mir ca. 12 -13 Monaten sollten Sie diese Untersuchung durchführen lassen, damit der Züchter und Sie auch wissen ob der Hund gesund ist. In unserem Fall gab es dabei eine Rückerstattung von 100,- Euro vom Züchter wenn der Röntgenbericht bei Ihm eingegangen ist. Vorausgesetzt Sie wollen selber einmal züchten, brauchen Sie diesen Nachweis unbedingt. Am besten Sie legen gleich zu Hause eine Mappe für die ganzen Papiere an. Die sollten nicht verloren gehen. Zum Schluss wird ein Kaufvertrag unterschrieben und dann dürfen Sie Ihr sauerverdientes Geld dem Züchter überreichen. Kommen Sie nicht allein, für Welpe ist es am besten wenn er auf dem Schoß ihres Beifahrers während der Heimfahrt liegen kann. Dann geht’s mit Welpe ab nach Hause und es beginnt eine spannende, stressige und beglückende Zeit.


Die Ankunft und die erste Nacht:

Sicher weiß schon die ganze Bekanntschaft und Verwandtschaft Bescheid das Welpe kommt und jeder möchte ihn begrüßen. Tun Sie sich und Welpe den gefallen, wimmeln Sie möglichst alle ab. Was Welpe jetzt an meisten braucht ist Ruhe um sich einzugewöhnen und langsam sein neues zu Hause zu erkunden. Geben Sie ihm eine Woche Ruhe, dann dürfen von Zeit zu Zeit auch Besucher auftauchen. Wenn Sie nach Hause kommen legen Sie Welpe am besten in seine Box, das wird ihm gefallen denn Hunde sind gerne in einer Höhle und trinken erst mal in aller Ruhe ein Kaffee. Es reicht völlig aus in der Nähe zu sein und abzuwarten was Welpe macht. Sicher wird er bald aus seiner Box kommen und auf Erkundungstour gehen. In der Zwischenzeit nehmen Sie schon ein paar alte Zeitungen, rollen diese stramm zusammen und machen ein Gummiband drum. Wenn Welpe das erste Mal ein Pfützchen macht, nehmen Sie ganz schnell die Zeitung und hauen sie sich selber über den Schädel. Sie haben nämlich nicht aufgepasst. Bedenken Sie bitte, das Welpe eine ganz winzige Blase und einen kleinen Magen Darmtrakt hat. Außerdem kann der Kleine seine Bedürfnisse noch nicht richtig koordinieren. Das bedeutet der Kleine muss ganz viel raus. Sie müssen den Kleinen schon beobachten, wenn er schnüffelnd leicht aufgeregt rumläuft ist es an der Zeit. Greifen Sie sich schnellstens ohne den Kleinen zu erschrecken und bringen Sie ihn raus am besten auf Rasen oder weichen Untergrund sagen Sie freudig „ Pischi machen, Pischi“ und warten Sie bis sich der Kleine erleichtert. Achten Sie darauf das Welpe immer nach dem Fressen, Schlafen und Toben raus muss. In der Nacht legen Sie Welpe in die Hundebox und schließen Sie die Tür. Entweder steht die Box im Schlafzimmer, oder wenn Sie das nicht wollen bauen Sie Ihr Nachtlager neben der Box auf. Welpe kann es gar nicht leiden in sein Schlafgemach zu machen und er wird sich sicher melden wenn er muss. Das bedeutet für Sie, das Sie mit Welpe schnellstens raus müssen. Die erste Zeit können Sie ihn ruhig zum Löseplatz tragen. Bedenken Sie auch das Sie mit Jogginganzug schlafen und ein paar Schlappen vorm Bett stehen. Denn es sollte immer schnell gehen. Sie können auch alternativ zumindest tagsüber alle zwei bis drei Stunden mit Welpe rausgehen und mit „Mach Pischi Pischi den Welpen zum lösen animieren. Eins kann ich Ihnen aber versprechen, Sie werden noch etliche Packungen Zewa brauchen. Wir haben manchmal bis zu 10 Pfützen am Tag entsorgen müssen. Eins noch, bitte stupsen Sie Welpe niemals mit der Nase in seine Hinterlassenschaft oder schimpfen Sie mit Ihm. Das bringt gar nichts und ist eher kontraproduktiv. Da müssen Sie nun einmal durch. Wenn Sie die Hinterlassenschaften entsorgen, bitte mit einem Haushaltsreiniger gut saubermachen, damit Welpe nicht denkt das dort sein Löseplatzt ist.


Ganz Wichtig! Überlasten Sie den Welpen nicht. Verzichten Sie im ersten Jahr bis der Hund ausgewachsen ist, auf ausgedehnte Spaziergänge, übertriebenes Toben, Treppen steigen usw. Die Folge könnte eine Hüft oder Ellenbogen Dysplasie sein. Weniger ist da mehr.


Überlegen Sie sich in Ruhe was der Welpe darf und was er nicht darf. Bedenken Sie, was Sie bei einem kleinen Hundebaby vielleicht niedlich finden kann bei einem ausgewachsenen 30-35 Kilo Labrador der gerade aus einem Schlammloch kommt sehr unangenehm werden. Überlegen Sie also vorher ob der noch kleine Welpe ins Bett, auf die Couch und Sie oder andere Leute anspringen darf. Der Hund kann nicht unterscheiden, ob er dreckig oder sauber ist. Darauf das Sie gerade Ihren besten Anzug oder ein schickes Kleid angezogen haben um gleich auf eine Party oder ins Konzert wollen wird Ihr Hund keine Rücksicht nehmen können. Also entweder oder!!!