Labrador vom Roosgoorn

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Labrador vom Resebergweg

Welpe allein zu Haus:


Irgendwann kommt der Moment das Sie schnell mal für kurze oder längere Zeit aus dem Haus müssen und Welpe muß allein zu Hause bleiben. Damit es bei Ihrer Wiederkehr keine bösen

Überraschungen gibt, sollte das Alleinsein unbedingt trainiert werden. Voraussetzung ist natürlich das der Welpe sich bei Ihnen zu Hause gut eingerichtet hat. Er sollte schon vier Wochen bei

Ihnen sein.  

Besorgen Sie sich hier für einen Rinderknochen. Das ist oberlecker und sorgt für ausreichend Beschäftigung beim Welpen.  Gehen Sie

mit dem Welpen nochmal raus und lassen Sie ihn sein Geschäft machen. So vermeiden Sie das kleine Mahleur. Räumen Sie alle Gegenstände die von dem Welpen zerschreddert werden können weg. Schließen Sie am besten alle Türen in der Wohnung wo der Welpe nicht unbedingt hin muss. Wichtig ist das er Zugang zum Futter und Wasser und seinem Schlafplatz hat. Ziehen Sie sich ruhig Ihre Jacke an und geben Sie dem Welpen den Knochen . Dann verlassen Sie für eine viertel Stunde fest entschlossen die Wohnung. Beim Zurückkommen, begrüßen Sie ihren Kleinen fröhlich, knuddeln Sie ihn und geben Sie ihm ein Leckerli. Kontrollieren Sie die Wohnung nach Schäden und Pischiflecken. Wiederholen Sie diese Übung jeden Tag ungefähr eine Woche lang. Danach können Sie die Zeit langsam erhöhen. Hierbei ist es wie immer wichtig den Übungsstand zu kontrollieren und wenn etwas schief läuft einen Schritt zurück zu gehen.


Autofahren:

Rein rechtlich sind Sie dazu verpflichtet Ihren Hund im Auto so zu transportieren, das er gesichert ist. Abgesehen davon kann so ein Hund bei einer Vollbremsung zu einem tonnenschweren Geschoß werden,  so das erhebliche Verletzungen oder Schlimmeres durchaus möglich sind.

Das bedeutet für Sie das Sie Ihren Hund entweder bei einem Fließheck im Kofferraum, einem Kombi auf der Ladefläche oder anderenfalls angeschnallt auf der Rücksitzbank transportieren sollten.

Die muss der Welpe aber auch lernen. Setzen Sie Ihn nicht einfach nach hinten und fahren Sie drauf los. Der Kleine wird unter Umständen eine Höllenangst bekommen und alle andere als Spaß am Autofahren haben.

Setzen Sie zunächst den Kleinen in den Kofferraum oder auf die Ladenfläche, setzen Sie sich zu ihm und geben Sie ihm ein paar Leckerlis. Lassen Sie den Welpen das Areal ruhig erkunden. Danach machen Sie eine Pause und setzen Sie Welpe wieder rein und entfernen Sie sich ein wenig. Wenn der Kleine ruhig und entspannt ist, können Sie einmal den Motor laufen lassen und gehen Sie wieder nach hinten und geben Sie Leckerlis. Wiederholen Sie die Prozedur ein bis zwei Tage. Wenn Sie das Gefühl haben das Welpe sich sicher fühlt, machen Sie die Heckklappe zu und beobachten den Hund. Nach einiger Zeit öffnen Sie die Heckklappe und geben unter großem Lob Leckerlis. Ist alles entspannt, bitten Sie Ihren Partner oder Freund Sie zu fahren. Dabei setzen Sie sich auf die Rückbank und reden beruhigend auf den Kleinen ein und geben Sie reichlich Leckerlis. Dabei lassen Sie sich 10-15 Minuten um den Block fahren. Bei Ankunft machen Sie die Hecklappe unter größtem Lob auf und mit Leckerlis begrüßen Sie den Welpen. Verlängern Sie danach die Fahrten und setzen Sie sich wenn Sie das Gefühl haben das Welpe ruhig und entspannt ist nach vorne. Beobachten Sie den Welpen  gut und schauen Sie immer ob Sie die Situation erschweren, oder ob es ratsam ist einen Schritt zurück zugehen.

Wenn der Hund ohne Probleme hinten allein eine längere Streck gefahren ist, sollten Sie entweder ein Hundegitter oder noch besser eine Box im Auto installieren, denn irgendwann ist Welpe groß genug über die Rückenlehne zu klettern um das Steuer Ihres Wagens bei 120 kmh auf der Autobahn zu übernehmen.

Ich habe mir für meinen Kombi eine gute Aluhundebox gekauft und bin nur begeistert. Kein Dreck im Auto, keine abgeschlabberten Fenster und keine zerfressenden Polster. Lotte findet die Box auch toll und ist bei einer Hundeausstellung schon mal 3 Stunden allein brav  drin geblieben.


Welpen und Kinder:

Kinder  und Hunde sind immer eine schwierige Sache, weil Kinder bis zu einem gewissen Alter es nicht schaffen sich in der Hierachie sich über den Hund zu stellen. Hier ist immer Vorsicht geboten.

Sicher kommt es immer darauf an wie souverän der Hund ist. Es gibt durchaus Hunde den man am Schwanz ziehen kann, ohne das was passiert. Bei Kindern  sollten Sie unbedingt die Kinder und den Welpen im Blick haben. Nehmen Sie sich die Zeit Ihren Kindern den Umgang mit dem Hund möglichst Kindgerecht bei zu bringen. Denken Sie daran das Kinder einen natürlichen Fluchtinstinkt haben oder aber vor dem Hund zurückweichen. Beides kann sehr übel enden. Denn bei Flucht ist das Kind automatisch für den Hund eine Beute die es zu fangen gibt. Das muss nicht einmal bösartig vom Hund aus sein. Aber schon im Spiel kann ein ausgewachsener Labrador mit seinen 30 Kilo das Kind umwerfen oder es zwicken. Gerade Junghunde mit 4 – 15 Monaten können sehr ungestüm sein. Hierbei ist es wichtig mit dem Kind so zu arbeiten das der Fluchtinstinkt  überwunden wird. Auch ein ständiges Zurückweichen sollte nicht sein. Bringen Sie Ihrem Kind unbedingt bei, im Fall eines Falles ruhig und gerade stehen zu bleiben, in Richtung Hund ohne ihm direkt in die Augen zu schauen und notfalls mit ausgestreckter Hand  und einem klaren und möglichst scharfen NEIN den Hund beim Toben auf Abstand zu halten.  Seien Sie die erste Zeit immer in der Nähe um eventuell wenn notwendig dazwischen zu gehen.

Andererseits bietet sich hier für Ihre Kinder auch eine große Chance, überhaupt zu lernen mit Hunden umzugehen. Ich habe die Erfahrung hier im Kindergarten der dem Hof angeschlossen ist, das Kinder die zu Hause einen Hund haben, meiner Lotte viel selbstbewußter entgegenzutreten. Unsere Enkelin die öfters hier über Nacht bleibt, hat es unheimlich schnell begriffen mit der manchmal sehr stürmischen Lotte prima umzugehen. Die beiden Spielen mittlerweile Stunden  allein im Garten ohne das ich mir Sorgen machen müsste. Selbst unser zweijährige Enkel hat das schnell begriffen sich durchzusetzen. Ich will Ihnen überhaupt nicht von einem Hund abraten, sondern Sie darauf aufmerksam machen was zu beachten ist. Dann kann es toll sein wenn Welpe und die Kinder zusammen groß werden.


Freilauf:

Einer der schönsten Vorteile eines Hundes ist, das Sie sehr viel Spazieren gehen. Ich persönlichen mag es besonders wenn mein Hund ohne Leine in der Gegend herum läuft. Hierbei ist einiges zu beachten. Fangen Sie beim Welpen nicht zu früh damit an. Warten Sie mit dem Freilauf bis der Welpe einige Erfahrungen mit anderen Hunden von Bekannten und in der Hundeschule gemacht hat.  Suchen Sie sich zunächst ruhige Gegenden. Üben Sie unbedingt das Kommando „HIER“ mit Ihrem Welpen. Wenn sich der Welpe von Ihnen entfernt, verstecken Sie sich ruhig mal hinter einem Baum und lassen Sie den Welpen suchen. Der Vorteil an der fremden Umgebung ist das der Welpe viel mehr auf Sie achten wird um Sie nicht zu verlieren. Wenn der Welpe sie gefunden hat, sollten Sie loben und Freude zeigen. Haben Sie keine Bedenken, der Welpe wird sicher in der ersten Zeit nicht weglaufen.

Bei der Begegnung mit anderen Hunden ist es wichtig zu wissen, der sogenannte Welpenschutz gilt ausschlieslich im eigenen Rudel. Normalerweise wenn der andere Hund ein vernünftiges Sozialverhalten hat wird nichts Schlimmes passieren. Knurren und Zähne fletschen ist erstmal kein Problem. Auch wenn der Welpe sich nicht unterordnet kann es schon sein der er ordentlich gezwickt wird. Das sieht erstmal schlimmer aus als es ist. Schrilles Gejaule bedeutet beim Welpen nich gleich das er Schmerzen hat, sondern das er dem anderen Hund signalisiert er soll aufhören. Halten Sie sich in jedem Fall aus der Sache raus. Sprechen Sie den anderen Hundehalter an. Sie werden schnell merken wie der Halter drauf ist. Hier kann man sagen wie der Herr so das Gscherr.  Achten Sie auf Ihren Welpen. Wenn er zu Ihnen kommt oder sich dem anderen Hund unterwirft, sollte der fremde Hund ablassen. Vorrausgesetzt Sie haben das Kommando „HIER“ schön geübt, können Sie den Welpen ja jederzeit zu sich rufen. Sollte es wirklich eskalieren, gehen Sie bitte nicht körperlich dazwischen. Gehen Sie auf die Hunde ruhig und bestimmt zu und brüllen Sie den anderen Hund an. Halten Sie aber genügend Abstand. Stampfen Sie mit dem Fuss auf. Werfen Sie zur Not dem Hund die Leine in die Flanke. Machen Sie dem Hund klar, Sie sind der Chef hier und der hat sich zurück zuziehen. Ich habe es auf einer Treibjagd schon erlebt, das ein Jäger seinen Hund am Hinterlauf aus der Situation heraus gezogen hat. Das geht aber nur beim eigenen Hund und birgt immer ein gewisses Risiko. Sollte ihr Welpe verletzt sein, brechen Sie nicht in Panik aus und überschütten Sie den Kleinen nicht mit Mitleid. Nehmen Sie Ihren Welpen fahren Sie ruhig und besonnen zum nächsten Tierarzt und lassen Sie ihn entsprechend behandeln. Sehen Sie zu das Sie den Welpen so schnell wie möglich wieder mit anderen Hunden konfrontieren. Das ist die beste Methode um den Welpen vor einem Trauma zu bewahren oder ihn zu einem Angstbeisser werden zu lassen.. Gott sei Dank passieren solche Eskalationen, wo der Welpe verletzt wird nicht so häufig.