Labrador vom Roosgoorn

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Labrador vom Resebergweg

Erste Übungen:


Überfordern Sie den Welpen nicht mit übertriebener Erziehung. Als erstes reichen die Kommandos „SITZ“, „HIER“ und „NEIN“.  Üben Sie höchsten 5 Minuten am Stück und nicht mehr als 3-5 mal am Tag.


Sitz üben ist relativ einfach, da der Welpe um ans Gesäuge der Mutter zu kommen sich setzen muss. Nehmen Sie ein Leckerchen, halten Sie es dem Welpen vor die Schnauze und ziehen Sie die Hand über den Kopf des Welpen so das er sich hinsetzt. Sagen Sie dabei „SITZ“. Wenn der Welpe Sitz macht geben Sie ihm das Leckerchen und loben Sie ihn. Wiederholen Sie die Übung 3-5 mal.


Hier üben Sie am besten in der Wohnung oder im Garten wenn der Welpe frei herumläuft. Rufen Sie ihn mit hier und wenn er kommt, bekommt er ein Leckerchen und ganz viel Lob.

Beim Loben ist es ganz wichtig das Sie ihre Stimme in der Tonlage erhöhen und Ihre Freude so richtig zum Ausdruck bringen.


Nein ist so der wichtigste Befehl für den Welpen. Gerade Labradore sind wahre Müllschlucker. Es ist also wichtig den Welpen von einigem abzuhalten. Rufen Sie in dem Fall ein energisches „NEIN“. Bleiben Sie aber ruhig dabei und schauen Sie dem Welpen in die Augen. Sie können das nein wenn sein muss auch mit dem aufstampfen des Fuße unterstreichen.


Eine schöne Übung von Anfang an ist das Sie versuchen den Welpen zur Fütterung ins Sitz bringen, dann sein Futter hinstellen und der Welpe darf erst auf das Kommande „OK“ fressen. Sollte er es vorher versuchen ans Futter zu kommen, sagen Sie energisch NEIN. Sie können das nein gerne mit dem aufstampfen des Fußes unterstreichen. Diese Übung hat den Sinn das Sie die Rangfolge im Rudel bestimmen und der Welpe gleich das nein lernt. Ausserdem haben Sie es viel entspannter bei der Fütterung.


Achten Sie immer auf Ihre Stimmlage beim Loben und Tadeln. Die sollte eindeutig sein damit der Welpe es gleich begreift und sein Sie immer konsequent. Ein Befehl gehört ausgeführt!!!

Texten Sie Ihren Hund nicht zu, benutzen Sie ausschliesslich die Kommandos und das nur einmal. Alles andere verwirrt den Hund nur unnötig. Wenn der Welpe nicht hört schauen Sie ihn böse an bis er reagiert. Das kann von Hund zu Hund unterschiedlich lange dauern. Achten Sie dabei auf Übersprungshandlungen wie sich kratzen, wegschauen oder anfangen zu spielen. Daran können Sie sehen das der Welpe verunsichtert ist und Sie auf dem richtigen Weg sind. Nach ein paar Tagen ist es, wenn der Welpe gar nicht hört, durchaus erlaubt zum Welpen zu gehen und ihm in die Flanke mit Daumen und Zeigefinger in die Flanke zu zwicken und rufen Sie laut „ey“ Sein Sie aber sehr sparsam mit dieser Konsequenz.


Und bleiben Sie immer cool.


Was ganz wichtig ist, lösen Sie jedes Kommando mit OK auf. Beschränken Sie die Übungen aber auf höchstens 5 Minuten und machen Sie die Übungen ruhig öfter und Lob oder Tadel müssen immer sehr zeitnah erfolgen. Der Hund hat nämlich ein schlechtes Kurzzeitgedächtnis. Nehmen wir mal an der Hund haut ab. Nach einiger Zeit kommt er zurück. Sie sind sauer und tadeln ihn. Aus der Sicht des Hundes wird er aber nicht fürs weglaufen sondern fürs zurück kommen bestraft.


Und… alles soll Spass machen. Arbeiten Sie viel mit Lob und Leckerchen.